Fellpflege beim Pferd: Striegeln, Bürsten und Mähnenpflege richtig gemacht

Fellpflege beim Pferd: Striegeln, Bürsten und Mähnenpflege richtig gemacht

Tägliches Putzen ist mehr als Kosmetik: Es schützt die Haut, fördert die Durchblutung und ist oft der erste Moment, in dem du kleine Verletzungen oder Hautprobleme bemerkst. Mit der richtigen Reihenfolge und den passenden Werkzeugen wird die Fellpflege zur Routine, die beiden Spaß macht.

1. Die richtige Putzreihenfolge

Bewährt hat sich diese Abfolge: Zuerst löst ein Gummistriegel mit kreisenden Bewegungen groben Schmutz, Staub und lose Haare – er eignet sich außerdem hervorragend als sanfte Massage. Anschließend entfernt eine Kardätsche den gelösten Schmutz von der Oberfläche. Zum Abschluss sorgt eine weiche Bürste im Kopf- und Beinbereich für den letzten Feinschliff, wo der Gummistriegel zu grob wäre.

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2. Fellwechsel im Frühjahr und Herbst

Während des Fellwechsels wird aus dem täglichen Putzen echte Arbeit: Ein Zackenstriegel oder Fellwechselkamm löst abgestorbene Haare deutlich effizienter als der normale Gummistriegel und beschleunigt den Prozess spürbar – für dich weniger Haare auf der Kleidung, für dein Pferd weniger Juckreiz.

3. Mähne und Schweif richtig pflegen

Mähne und Schweif brauchen eigene Aufmerksamkeit: Statt hart durchzubürsten, löst du Knoten am besten mit den Fingern vor, bevor du mit einem breitzähnigen Kamm von unten nach oben arbeitest – so reißt du weniger Haare aus. Ein Mähnenspray erleichtert das Entwirren zusätzlich und reduziert Haarbruch bei langen Mähnen und Schweifen.

4. Woran du Hautprobleme frühzeitig erkennst

Nutze das tägliche Putzen bewusst als Gesundheitscheck: Achte auf Schuppen, kahle Stellen, Verkrustungen oder ungewöhnliche Empfindlichkeit beim Berühren – alles Hinweise, die früh entdeckt meist unkompliziert zu behandeln sind, spät entdeckt aber größere Probleme verursachen können.

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Unser Tipp zum Schluss

Putze nie in der Box, sondern an einem eigenen Putzplatz – das ist hygienischer und dein Pferd lernt, dort ruhig stehen zu bleiben, was die tägliche Routine für euch beide entspannter macht.

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