Mit den ersten kühlen Nächten im Herbst beginnt für Pferde eine Phase der Umstellung. Das Fell wird dichter, der Stoffwechsel arbeitet auf Hochtouren, und das Immunsystem braucht zusätzliche Unterstützung. Wir zeigen dir, worauf es jetzt ankommt.
1. Der Fellwechsel: Was im Körper passiert
Ausgelöst durch die kürzer werdenden Tage stellt der Körper deines Pferdes im Herbst auf ein dichteres Winterfell um. Das kostet Energie und Mineralstoffe. Regelmäßiges Bürsten fördert nicht nur die Durchblutung der Haut, sondern hilft auch, loses Fell zu entfernen und Verfilzungen vorzubeugen.
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2. Das Immunsystem stärken
Der Wechsel von warmen zu kalten Temperaturen fordert das Immunsystem. Kräuter, Öle und gezielte Ergänzungsfuttermittel können helfen, dein Pferd von innen zu stärken – besonders bei älteren Pferden oder solchen mit empfindlicher Verdauung.
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3. Decken rechtzeitig checken
Bevor die ersten Frostnächte kommen, lohnt sich ein Blick auf die Deckenkiste: Passt die Decke noch? Ist sie sauber und ohne Risse? Gerade geschorene oder ältere Pferde freuen sich über eine frühzeitige Umstellung auf eine leichte Übergangsdecke.
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4. Weidezeit klug nutzen
Solange das Wetter es zulässt, tut Weidegang dem Pferd gut – achte aber auf rutschige, matschige Stellen und ausreichend trockene Rückzugsorte im Unterstand.
Unser Tipp zum Schluss
Beobachte dein Pferd in den kommenden Wochen genau: Wie schnell wächst das Winterfell, wie ist die Kondition, wie reagiert es auf die ersten kühlen Tage? So kannst du frühzeitig nachsteuern, bevor der Winter richtig einzieht.
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